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    E l d a    T r e y e r


Elda Treyer (D) 


Bewegung ist meine Sprache, der Körper, mein offenes Archiv.
In meiner Arbeit erforsche ich, wie Tanz und Materialität miteinander interagieren. Ich bewege dort, wo Bewegung Erinnerungen berührt und Materie zu sprechen beginnt.
Mich interessiert wie der weibliche Körper und seine Rollenbilder als Resonanzraum zwischen Ausdruck, Verletzlichkeit und Stärke oszillieren und wie sich die Fragilität des Lebens in diesen Übergängen spiegelt.

Ich arbeite mit Materialien, die Geschichte und Geschichten bergen: Damenstrümpfe, Erde, Kartoffeln, Baumrinde, Meringues. Sie verbinden Alltägliches mit Vergänglichem und öffnen sinnliche Räume der Erinnerung.
Jede meiner Installationen und jede Performance wächst aus dem Ort selbst – aus seinen Gerüchen, Texturen und Energien. Der Raum wird zur Choreografie, die ich mit Materialien und Körper fortschreibe.

In meinen fotografischen Arbeiten halte ich den Moment fest, in dem Bewegung zu Stillness wird.
Geprägt von Reisen verweben sich Wahrnehmungen von Körper, Natur und Identität zu raumbezogenen Erzählungen.
Ich halte fest, was vergeht, um das Flüchtige in eine sichtbare Gegenwart zu übersetzen.
So wird jeder Augenblick zu Material, durch das sich Leben in Kunst verwandelt.

Elda Treyer (EN)


Movement is my language, the body my open archive.
In my work, I explore how dance and materiality interact. I move where movement touches memory and matter begins to speak.
I am interested in how the female body and its role models oscillate as a resonant space between expression, vulnerability, and strength, and how the fragility of life is reflected in these transitions.

I work with materials that hold history and stories: women’s stockings, earth, potatoes, tree bark, meringues. They connect the everyday with the ephemeral and open sensual spaces of memory.

Each of my installations and each performance grows out of the place itself — from its smells, textures, and energies. The space becomes a choreography that I continue with materials and body.

In my photographic works, I capture the moment when movement becomes stillness.
Shaped by travel, perceptions of body, nature, and identity intertwine into site-specific narratives.
I hold on to what passes in order to translate the fleeting into a visible presence.
In this way, each moment becomes material through which life transforms into art.